Sozialpädagog*innen (w/m/d) für das intensivpädagogische Mädchen* - Wohnprojekt MARINA
Die ganze Ausschreibung von Auf Kurs - Jugendhilfe gGmbH
Originaltext · strukturiert aufbereitet
DEINE AUFGABEN
- Das Projekt MARINA – Ein sicherer Hafen für junge Mädchen* Mit „Marina“ startet Auf Kurs im Mai 2026 ein neues, intensivpädagogisches Wohnangebot für Mädchen* und junge Frauen* ab 14 Jahren, die auf ihrem bisherigen Lebensweg besonderen Herausforderungen begegnet sind. Viele bringen biografische Erfahrungen mit, die durch psychische Belastungen, traumatische Ereignisse, stationäre Klinikaufenthalte und die mangelnde Passung bisheriger Hilfesettings geprägt sind. Marina versteht sich als Schutzraum und Stabilisierungseinheit , ein Ort, an dem junge Frauen* ankommen, zur Ruhe kommen und (wieder) Vertrauen entwickeln können: in Beziehungen, in Strukturen und in sich selbst. Unsere Arbeit basiert auf traumapädagogischen Grundhaltungen, einem konsequent strukturierten Alltag und einer hohen Beziehungskontinuität. Der Alltag ist dabei nicht nur Lebensraum, sondern bewusst gestalteter pädagogischer Erfahrungsraum. Die Gruppe bietet 8+1 stationäre Plätze und wird rund um die Uhr betreut. Besonders wichtig sind uns Beobachtung, reflektiertes Handeln und eine enge Abstimmung im Team. Deine konkreten Aufgaben
- Gestaltung eines verlässlichen, sicheren Rahmens durch klare Tagesstrukturen, Rituale und Beziehungsangebote
- Pädagogische Begleitung der Mädchen und jungen Frauen im Alter von 14 bis 21 Jahren in allen Lebensbereichen
- Geschlechtssensible Pädagogik mit Fokus auf Selbstwirksamkeit, Partizipation und sozialer Integration
- Kontinuierliche Einzel- und Gruppenarbeit zur Förderung emotionaler Stabilisierung, Selbstregulation und Identitätsentwicklung
- Kreative, sportliche und bewegungsorientierte Angebote (z. B. Musik, Kunst, Yoga, Natur)
- Enge Zusammenarbeit mit psychiatrischen und psychotherapeutischen Einrichtungen (insbesondere dem Wilhelmstift)
- Systemische Elternarbeit: Rückführung, Stabilisierung oder Vorbereitung auf selbstständiges Leben
- Mitarbeit an Hilfeplanung, Dokumentation, Teamsitzungen, Fallbesprechungen und Supervision
- Doppeldienste bis 22 Uhr sowie Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste im Team Wichtig: mit Mädchen* und jungen Frauen* sind hier alle FLINTA-Personen gemeint!
DAS BRINGST DU MIT
- Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit / Sozialpädagogik mit staatlicher Anerkennung
- (Erste) Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe, idealerweise im stationären Bereich
- Freude an der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen in herausfordernden Lebenslagen
- Sicherheit im Umgang mit Krisensituationen und die Fähigkeit, klare Strukturen zu halten
- Eine traumapädagogische oder systemische Haltung – und Lust, diese mit uns weiter zu entwickeln
- Verbindlichkeit, Teamfähigkeit, Humor und die Bereitschaft, eigene Themen zu reflektieren
- Interesse, eigene Stärken einzubringen – sei es kreativ, sportlich, handwerklich oder musikalisch DICH ERWARTEN
- Ein Mitarbeiter*innenorientiertes Unternehmen mit Partizipationsmöglichkeiten
- Regelmäßige Supervision
- Entlohnung orientiert an Entgelttabelle TV-L S 2025 in der Stufe S11b
- 30 Tage Urlaub + 2 Regenerationstage im Jahr
- Arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung
- Betriebliche Krankenzusatzversicherung mit einem Budget von 600EUR im Jahr
- Arbeitgeberfinanziertes Deutschlandticket / Mobilitätspauschale
- Dienst-Smartphone
- Interne und externe Fort- und Weiterbildungsangebote
- Attraktive, besondere Arbeitsorte und motivierte, engagierte Teams mit einer großen Leidenschaft für die Jugendhilfe
- Jobrad Leasing
- Lebensarbeitszeitkonto für Sabbaticals / Auszeiten Geschlechtsspezifische Konzeption Das Projekt „Marina“ ist als geschlechtsspezifisches pädagogisches Angebot für Mädchen* und junge Frauen* konzipiert. Für die pädagogischen Fachstellen können deshalb ausschließlich Bewerberinnen berücksichtigt werden (§ 8 Abs. 1 AGG)
Was du über diesen Beruf wissen solltest
Wie gefragt ist dieser Beruf?
128 Tage
Arbeitgeber in Geistes-/Kunstwiss. suchen im Schnitt 128 Tage (120 Tage bundesweit).
Quelle: Bundesagentur für Arbeit · Engpassanalyse 2024 · Stand 2024
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Erweitertes Führungszeugnis
Träger dürfen keine Person beschäftigen, die wegen einschlägiger Straftaten verurteilt ist — deshalb ist das erweiterte Führungszeugnis Pflicht und wird regelmäßig erneut vorgelegt.
Quelle: SGB VIII § 72a · Stand 2026
Nachweis vor Tätigkeitsbeginn
Masernschutz ist Pflicht
Beschäftigte in Kitas, Schulen und weiteren Gemeinschaftseinrichtungen müssen einen Masernschutz nachweisen.
Quelle: Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 20 Abs. 8 · Stand 2026
Gesetzlicher Mindestlohn
12,82 € / Stunde
Untere Lohngrenze für alle Branchen ohne höheren Branchenmindestlohn.
Quelle: Mindestlohngesetz (MiLoG) · Mindestlohnkommission · Stand 2025
Als Quereinsteiger:in in die Kita?
Mehrere Bundesländer lassen Quereinsteiger:innen als Ergänzungs- oder Assistenzkraft zu und ermöglichen die berufsbegleitende Erzieher:innen-Ausbildung. Welche Wege offenstehen, regelt jedes Land selbst.
Quelle: Ländervorgaben zur Fachkraft-Definition (KMK/JFMK) · Stand 2026
Bereit?
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