Das ist der Job
Nicole Peters arbeitet seit mehr als 30 Jahren als pädagogische Fachkraft in einer Kindertagesstätte.
Darum lohnt es sich
Vom Wechseln der Windeln, über die Durchführung von Spiel- und Lernangeboten, bis hin zum Schreiben von Berichten und dem Führen von Eltern- und Entwicklungsgesprächen – Nicole Peters ist oft Spielkameradin, Psychologin, Seelsorgerin und Lehrkraft in einem.
Die Arbeit als Erzieher: Das ist nicht viel mehr als Windeln wechseln, Kaffee trinken und Sandburgen bauen, mag mancher denken. Über extreme Belastungen, Personalmangel, Überstunden und unangemessene Bezahlung klagen derweil viele Fachkräfte. Wie sieht der Arbeitsalltag in Kindertagesstätten also wirklich aus?
In jedem Fall bunt, sagt Nicole Peters. Die Erzieherin aus Mönchengladbach arbeitet seit mehr als 30 Jahren als pädagogische Fachkraft in einer Kindertagesstätte: «Jeder Tag ist anders.
Man kann morgens etwas planen, das am Nachmittag schon nicht mehr aktuell ist, weil sich die Bedürfnisse der Kinder verändert haben.»
In dieser Abwechslung sieht sie einen der großen Vorteile des Berufs.
Darum geht es: Stärken der Kinder fördern
Der Kern ihrer Arbeit ist und bleibt dabei immer die individuelle Förderung der Kinder. «Früher wurden die Kinder von uns Erziehern bespielt, doch das hat sich stark gewandelt», sagt Peters. «Heute haben wir Erzieher einen Bildungsauftrag.
Wir nehmen die Kinder mit, schauen, wo ihre Stärken, Wünsche und Bedürfnisse liegen. Die Vielfalt, die sich in de